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Pressemitteilung zur Sonderausstellung "100 Köpfe"

"100 Köpfe - gestaltet vom Bildhauer, Kupferstecher und Medailleur Hubertus von Pilgrim"

Medaille auf Hermann Hesse, 2003
Medaille auf Hermann Hesse, 2003
© Hubertus von Pilgrim
(Foto: Nicolai Kästner)

Der Bildhauer, Kupferstecher und Medailleur Hubertus von Pilgrim, Jahrgang 1931, ist von humanistisch-literarischer Bildung geprägt, sie ist für seine Persönlichkeit und für seine Kunst konstitutiv. Er fand in Persönlichkeiten der Geschichte und des Geistes „Gesprächspartner“ und eine künstlerische Herausforderung. So entstand auf Medaillen wie in der Plastik eine eindrucksvolle Porträtgalerie, begleitet von einer intensiven geistigen Auseinandersetzung mit Leben und Werk.

Zur Medaille ist Hubertus von Pilgrim erst spät gekommen. Erst 1984 hat er, der sich selbst einmal als „Hauer und Stecher“ bezeichnete, durch einen Auftrag zu dieser kleinen Sonderform des Reliefs gefunden. Seitdem reizt ihn das „Wechselspiel zwischen Miniatur und Monument“, wie er es selbst genannt hat, und so entstanden auch raumgreifende Monumente auf der Grundlage von Medaillen wie der Ludwig-Erhard-Brunnen in Bad Godesberg. Ebenso reizt den Künstler das Wechselspiel von Bild und Schrift in der Form einer prägnanten, in eine kalligraphische Form gebrachten sprachlichen Aussage.

Die Ausstellung zeigt berühmte und andere Köpfe, darunter eine neu entstandene monumentale Reliefwand mit Porträts und Zitaten von Schriftstellern. Weitere Arbeiten runden die Ausstellung ab, so Kupferstiche, die chinesische Dichtung ins Bild setzen, plastische Werke mit der Darstellung von größeren Menschengruppen, und Medaillen, die Zitate und Sprichwörter in eine adäquate reliefplastische Form bringen.

Hubertus von Pilgrim

1931 geboren in Berlin, 1951–1954 Unterweisung durch Erich Heckel und gleichzeitig Studium (Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie) in Heidelberg. 1954–1960 Bildhauerstudium in Berlin bei Bernhard Heiliger (Meisterschüler). Anschließend zur Vervollkommnung in der Kupferstichtechnik in Paris bei Stanley W. Hayter. 1961/62 Stipendiat in der Villa Serpentara in Olevano Romano. 1963 Berufung an die Staatliche Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, anschließend 1977–1995 Professor an der Akademie der Bildenden Künste München, seitdem freischaffend tätig. Im öffentlichen Auftrag entstanden bedeutende Werke, durchgängig dabei das Thema "Denkmal".

Für Journalisten gibt es zudem Bildmaterial zum Thema. Größere Bilder können Sie für die Veröffentlichung in der Presse bei der Staatlichen Münzsammlung München (info@staatliche-muenzsammlung.de) erhalten.

Weiterer Kontakt:
Staatliche Münzsammlung München
Ansprechpartner: Dr. Dietrich Klose
Residenzstraße 1, D-80333 München
Telefon 089 - 22 72 21; Fax 089 - 29 98 59
E-Mail: presse@staatliche-muenzsammlung.de

Zahlen, Daten, Fakten
Die Staatliche Münzsammlung München geht auf Bestände der Schatzkammer Herzog Albrechts V. von Bayern
(1550 - 1579) zurück.
  
Sie ist eine der größten numismatischen Fachsammlungen der Welt.
  
Ihre Sammlung umfasst 300.000 Objekte.
  
Seit 1963 in der Residenz.
  
15 Mitarbeiter
  
Größte Fachbibliothek mit rund 26.000 Titeln.
  
Schwerpunkte der Sammlung sind Renaissance-Medaillen und der bayerische Geschichtstaler.
  
Soll die größte Geldscheinsammlung der Welt als Dauerleihgabe übernehmen.

 


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