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Papiergeld
Zehn-Gulden-Schein
Zehn-Gulden-Schein

Mit der Zunahme des Handels wurden mit der Zeit immer größere Mengen an Münzen benötigt. Bei großen Summen war der Gebrauch von Münzen unpraktisch, so dass sich die Notwendigkeit eines bequemeren Zahlungsmittels ergab. Sowohl diese Notwendigkeit als auch Geldsorgen von Fürsten haben die Entwicklung des Papiergeldes eingeleitet.

Papiergeld wurde zunächst nur als Geldersatz betrachtet. Richtiges "Geld" waren nur die Münzen, deren Metallwert auch dem Nominalwert entsprach. Die ausgebende Institution versprach den Rücktausch in "richtiges Geld" und garantierte dadurch den Wert des Papiergeldes. Konnte sie das nicht mehr, sank der Wert des Papiergeldes manchmal ins Bodenlose.

Banknoten oder Papiergeld werden in vielen Ländern noch immer auf Papier gedruckt. Es können heute jedoch auch andere Materialien wie etwa Polymer verwendet werden.

Die in der Staatlichen Münzsammlung gebotene Auswahl setzt früher an und spannt weltweit den Bogen von den ältesten Zeugnissen des Papiergeldes bis in unsere Zeit: vom chinesischen Tael-Schein des 14. Jahrhunderts über schwedische Kreditivzettel und Noten des John Law, französische Assignaten und Wiener Stadtbancozettel, weiter über Cassenbillets und Darlehenskassenscheine zum Staats- und auch Notgeld des 20. Jahrhunderts.

 


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